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Herr Karlheinz Schulz, LeipzigKolloquium zur sächsischen Genealogie 2002

Migration in Leipzig, ihr Einfluss auf die genealogische Forschung, dargestellt an ausgewählten Beispielen

Zusammenfassung zum Vortrag am 16.03.2002
Referent: Herr Karlheinz Schulz (Marion Bähr, Uwe Bauer und Dithmar Sachse), Leipzig

Die Migration als Wanderbewegungen von Menschen hatte und hat sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart verschiedene Ursachen.

Im Mittelalter war ein Hauptgrund die Flucht vor der Erbuntertänigkeit, „Stadtluft macht frei“. Weitere Ursachen sind z. B. Dienst beim Militär, Industrialisierung, Krieg und Vertreibung. Besonders prosperierende Städte sind ein Anziehungspunkt. Die Stadt ist attraktiv durch Privilegien, Kunst und Kultur, Bildungseinrichtungen, Bausubstanz, Handelsmöglichkeiten, Gewerbefreiheit, gesellige Veranstaltungen u.v.m. Diese Attraktivitäten gelten auch für Leipzig.

Bei der Bevölkerungsentwicklung von Leipzig ergibt sich folgendes Bild. 1699 hatte Leipzig 15.653 Einwohner, 1900 waren es rund 450.000, 1933 zählte Leipzig die meisten Einwohner mit ca. 713.000, und im Jahre 2000 hat Leipzig wieder 493.000. Auf diese Bevölkerungsentwicklung und ihre Ursachen wird im Vortrag näher eingegangen, denn sie sind auch eng mit den Genealogien der Leipziger Familien verbunden.

An drei Beispielen soll im Vortrag der Zusammenhang zwischen Migration und Genealogie dargestellt werden.

Die Leipziger Genealogische Gesellschaft hat zugängliche Ahnen ihrer Mitglieder statistisch erfasst und deren Zu- und Abwanderungen mit der Leipziger Bevölkerungsentwicklung verglichen.

Von der 1999 nach Leipzig eingemeindeten Gemeinde Wiederitzsch wird die Bevölkerungsentwicklung dargestellt und mit Leipzig verglichen. Auf der Grundlage des Ortsfamilienbuches sind Aussagen über den Migrationsprozeß möglich.

Qualitative Aussagen zur Umsiedlung nach Leipzig als Folge des 2. Weltkrieges werden im Vortrag gegeben und auf genealogische Quellen hingewiesen.

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